Schmerztherapie

 
Narkoseverfahren und Schmerztherapie im Darmzentrum Frankfurt Nordwest erfolgen unter der Leitung der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie (Leitung Prof. Dr. med. O. Habler)
 
Das Ziel ist die möglichst schmerzfreie Durchführung von Untersuchungen und Behandlungen, dazu werden im Darmzentrum sehr verschiedene Medikamente und Verfahren eingesetzt.
Sollten darüber hinaus nach der Operation oder Behandlung Schmerzen fortbestehen oder ein Fortschreiten des Tumorleidens Schmerzen verursachen, können sowohl stationär als auch ambulant moderne Behandlungen der Schmerztherapie eingesetzt werden.
 

 

Postoperative Schmerzen lassen sich
heute weitgehend verhindern

 
 
Anästhesie
In Abhängigkeit vom geplanten Eingriff, den Wünschen des Patienten und unter Abwägung der Vor- und Nachteile einzelner Methoden wird das individuell für den einzelnen Patienten geeignetste Betäubungs-Verfahren ausgewählt. Das Risiko einer Komplikation, die direkt in Zusammenhang mit der Narkose gebracht werden kann, ist heute sehr gering
Was im Allgemeinen „Vollnarkose“ genannt wird, ist üblicherweise eine Kombination einer intravenösen Narkoseeinleitung, der Gabe von Analgetika (Schmerzmittel) und oft einer medikamentösen Ruhigstellung der Muskulatur. Der Tiefschlaf kann anschließend mit einer Narkosegas-Sauerstoff-Beatmung oder durch die weitere intravenöse Zufuhr von Narkosemitteln aufrecht erhalten werden. Man spricht von einer „balancierten Anästhesie“ (weil die Kombination mehrerer Substanzen deren Gesamt-Nebenwirkungen reduziert) bzw. von einer Totalen Intravenösen Anästhesie (TIVA).
Für viele Eingriffe ist es nicht mehr nötig, dass der Patient bewusstlos ist und beatmet wird. Hier bieten sich die rückenmarksnahen Verfahren (Spinalanästhesie und Periduralanästhesie) an sowie periphere Leitungsanästhesien.
Auch die Kombination einer der zuletzt genannten Verfahren mit einer Allgemeinnarkose wird in bestimmten Fällen angeboten, um eine leichtere Narkose zu ermöglichen und ein möglichst schmerzfreies Erwachen aus der Narkose zu gewährleisten. Mit Hilfe eines eingesetzten Katheters kann die Regionalanästhesie dann für mehrere Tage zur Schmerztherapie z. B. nach Operationen nutzbar gemacht werden.
 
Schmerztherapie
Folgende Leistungen werden von uns angeboten:
24 Stunden Schmerzdienst
PCA (patientenkontrollierte i.v.-Schmerzpumpen)
PDA (rückenmarksnahe Katheter)
Periphere Leitungsanästhesien mit Katheter (z.B. für OPs an Gelenken, Bein, Arm)
 
Ansprechpartner
Prof. Dr. med. Oliver Habler Tel.: 069 / 7601-3454
  Fax: 069 / 7601-3639
  habler.oliver@khnw.de