Anale Inkontinenz ist die Unfähigkeit, willkürlich den Stuhlabgang oder Winde zurückzuhalten, die nach Operationen am Darm auftreten kann.
Zur Vermeidung von postoperativen Störungen der Blasen- oder Potenzfunktion oder einer Schließmuskelschwäche wird bereits bei der Operation nervenschonend präpariert.
Allerdings darf bezüglich der Radikalität bei einem onkologischen Leiden kein Kompromiss eingegangen werden, so dass o.g. Störungen leider in Einzelfällen auftreten.
Aber in den meisten Fällen kann der die Lebensqualität einschränkende Zustand deutlich verbessert werden.
Die therapeutische Behandlung beginnt fast immer konservativ, erst am Ende der Behandlungskaskade sollten invasive Maßnahmen zur Problemlösung eingesetzt werden. |