Häufig gestellte Fragen - FAQs

 
Anale Inkontinenz
 
Was ist anale Inkontinenz?

Anale Inkontinenz ist die Unfähigkeit, willkürlich den Stuhlabgang oder Winde zurückzuhalten, die nach Operationen am Darm auftreten kann.

Zur Vermeidung von postoperativen Störungen der Blasen- oder Potenzfunktion oder einer Schließmuskelschwäche wird bereits bei der Operation nervenschonend präpariert.
Allerdings darf bezüglich der Radikalität bei einem onkologischen Leiden kein Kompromiss eingegangen werden, so dass o.g. Störungen leider in Einzelfällen auftreten.
Aber in den meisten Fällen kann der die Lebensqualität einschränkende Zustand deutlich verbessert werden.

Die therapeutische Behandlung beginnt fast immer konservativ, erst am Ende der Behandlungskaskade sollten invasive Maßnahmen zur Problemlösung eingesetzt werden.

 
Welche konservativen Behandlungsmethoden gibt es?
• Biofeedback

Beim Biofeedback wird entweder durch eine anal eingebrachte Sonde oder durch Oberflächenelektroden die Muskelaktivität im Schließmuskelbereich abgeleitet. Durch die Sonde können Veränderungen der Muskelaktivität gemessen und visualisiert werden. Diese Rückkopplung („feed-back“) ermöglich ein gezieltes Training der Sphinkter- und Beckenbodenmuskulatur zur Verbesserung der Stuhlkontinenz.

Vor Beginn einer Behandlung sollte Rücksprache mit Ihrem Arzt genommen werden.

Momentan bieten wir Ihnen als Patient in unserem Haus die Möglichkeit, Biofeedback-Produkte unter unserer ärztlichen Beobachtung zu nutzen. Bitte sprechen Sie uns an.

 
• Hygiene

Durch Optimierung hygienischer Maßnahmen können bereits viele Beschwerden von Patienten behandelt werden. Häufig werden viele Maßnahmen in Eigenregie oder durch Laienempfehlungen ergriffen.

Wichtig ist allerdings zum Einen die Ursache zu behandeln, zum Anderen sollte vor der symptomatischen Behandlung eine ärztliche Begutachtung der Wundverhältnisse erfolgen.

 
Beckenbodengymnastik
 
• Anale Irrigation / Spültherapie