Das Darmzentrum in der Presse

 

 

 

 

   

Jetzt aktuell: 

Neue „Ärzteliste des Magazin „Fokus“ – Kampf gegen den Krebs 2010

Im Juli 2010 (Heft 26/2010) erschien aktuell die neue „Ärzteliste des Magazin „Fokus“. Es handelt sich um die wohl bislang größte Befragung und Analyse zur Bewertung der ärztlichen und strukturellen Behandlungsexpertise für den Bereich Onkologie in Deutschland.

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu können, dass mehrere leitende Ärzte unserer Klinik Krankenhaus Nordwest in den herausgehobenen Kreis der nationalen Krebsbehandlungs-Experten 2010 auf ihren jeweiligen medizinischen und chirurgischen Fachgebieten gewählt wurden.

Es sei an dieser Stelle aber zugleich erinnert und deutlich festgehalten, dass neben dem isoliert herausgehoben genannten Chefarzt/Ärztin einer Klinik oder dem oberärztlichen Sektionsleiter ebenfalls das Team des Zentrums genannt werden müsste. Hochqualitative onkologische Behandlungen können heute nur in einem gut geführten, professionell arbeitenden und motivierten interdisziplinären Team erbracht werden. Dies gilt ganz besonders für komplexe chirurgische Operationen.

Ich bedanke mich in diesem Sinne sehr herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Darmzentrums Frankfurt Nordwest sowie unseren externen und internen Kooperationspartnern für die so gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir sind in den letzten 2 Jahren zu einem der großen Darmkrebsbehandlungs-Institutionen in Europa zusammengewachsen.

An dieser positiven Entwicklung wollen wir weiter festhalten und möchten uns in Zukunft noch intensiver für die erfolgreiche Behandlung unserer Patientinnen und Patienten einsetzen.

Nehmen Sie uns beim Wort.

Ihr

Prof. Dr. med. Thomas W. Kraus
Leiter des Darmzentrums

Den vollständigen Artikel können Sie unter der angegebenen Adresse im >>Internet bei der Redaktion erstehen
 
 
Liste aktueller Themen, Infos, Artikel

Stärker im Netzwerk

Am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen in Frankfurt arbeiten die Spezialisten eng zusammen

Jährlich erkranken in Deutschland 450 000 Menschen an Krebs. Entscheidend für ihren Therapieerfolg ist die Erstbehandlung: Diagnostik, Therapie und wissenschaftlicher Fortschritt sind dabei miteinander zu kombinieren und die verschiedenen Fachrichtungen zu verknüpfen. Im Rhein-Main-Gebiet herrschen gute Voraussetzungen, um eine optimale medizinische Betreuung von Krebspatienten zu organisieren.

Das vor einem Jahr vom Frankfurter Universitätsklinikum und vom Krankenhaus Nordwest gegründete interdisziplinäre "Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen" (UCT) trägt das von der Deutschen Krebshilfe verliehene Gütesiegel "Onkologisches Spitzenzentrum". Verbunden ist damit eine Förderung über drei Millionen Euro für die Dauer von drei Jahren.

Für den Ärztlichen Direktor der Uniklinik, Professor Roland Kaufmann, ist diese Förderung Beleg dafür, das beide Kliniken die richtige Strategie eingeschlagen haben, indem sie ihre Kräfte und Kompetenzen im UCT gebündelt haben. Gerade die Onkologie ist "ein experimentelles Feld", das sich laut Professorin Elke Jäger, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest, in Forschung und Wissenschaft unglaublich schnell verändert. Auch gelte es, nach außen klar zu machen, dass die Diagnose Krebs heutzutage keinem Todesurteil mehr gleich komme.

Vor allem für die Betroffenen ist es schwer, nach der für sie erschütternden Diagnose zu durchschauen, was es für Therapien wo gibt, welche für sie die richtige ist, welche Operationsmethoden angewandt werden, wie es um die Nachsorge bestellt ist oder wo man psychoonkologisch betreut wird.

Das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen ähnelt einem Netzwerk, das sich aus vielerlei Komponenten zusammensetzt. Im Mittelpunkt stehen die Universitätsklinik und das Krankenhaus Nordwest. Beide versorgen nicht nur die Patienten, sondern sind ebenso wissenschaftliche Einrichtungen, an denen gelehrt und geforscht wird. Erkenntnisse aus der Diagnose, Operation, Therapie (Chemotherapie, Bestrahlung), Nachsorge, weitere flankierende Maßnahmen wie Sport für Krebspatienten, der Forschung und Studien mit Patienten tauschen sich die Onkologen aller Fachrichtungen untereinander aus.

Hierbei besteht eine enge Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet. Zu den Kooperationspartnern gehören neben Krankenhäusern auch niedergelassene Haus- und Fachärzte. Das UCT fördert die enge Verzahnung mit der grundlagenorientierten und translationalen Krebsforschung. (the)

>>Artikel Frankfurter Rundschau  
   
   
   
 

Darmkrebs oft zu spät entdeckt

Seligenstadt - Darmkrebs ist eine Erkrankung, die weitgehend ohne Symptome unbemerkt voranschreitet und deshalb besonders tückisch ist. "Deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so ungeheuer wichtig", sagt Prof. Thomas W. Kraus im Interview mit unserem Redaktionsmitglied Peter Schulte-Hokey. Kraus ist Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal Invasive Chirurgie und Ärztlicher Direktor a Krankenhaus Nordwest sowie Leiter des Darmzentrums Frankurt Nordwest. Im Rahmen einer Kooperation mit der Emma Klinik ist er auch in Seligenstadt tätig.

Wie gefährlich ist Darmkrebs?
Darmkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebsart und die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Besonders gefährlich wird die Krankheit dadurch, dass sie im Frühstadium keinerlei Beschwerden verursacht und so leider immer noch häufig zu spät entdeckt wird. Dabei gibt es sehr gute Möglichkeiten, bereits kleinste Vorstufen einer Krebserkrankung im Rahmen einer Darmspiegelung zu erkennen und zu beseitigen.

Kann der Krebs geheilt werden?
Die Chancen auf eine vollständige Heilung ist umso größer, je früher er erkannt wird. Deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so ungeheuer wichtig. Leider nehmen aber immer noch viel zu wenige Patienten den kostenlosen Check beim Arzt in Anspruch, obwohl die Kosten für die Untersuchung für alle Patienten ab 55 Jahren komplett von den Krankenkassen übernommen werden. Wenn die ersten Symptome von Darmkrebs auftreten, ist oft schon viel Zeit vergangen, in der man die Krankheit hätte wirksam bekämpfen können.

Gibt es auch maßgeschneiderte Bluttests, um eine Darmkrebserkrankung festzustellen?
Nein, es gibt heute leider noch keinen Bluttest, mit welchem die Diagnose im Anfangsstadium sicher genug gestellt werden kann. Es gibt allerdings hierzu Forschungsbemühungen und auch schon erste Testverfahren. Bei diesen Tests wird in der Regel nach Erbgutteilen gefahndet, die Tumore manchmal ins Blut ausscheiden. Mit diesen Verfahren muss erst weitere Erfahrung im Rahmen von Studien gewonnen werden, um eine klare Wertung abgeben zu können.

Gibt es eine Alternative zur Darmspiegelung, die von vielen als unangenehm empfunden wird?
Eine Koloskopie oder Darmspiegelung ist die sicherste Methode, um schon die ersten Vorstufen von Darmkrebs zu erkennen. Darmkrebs entsteht in den meisten Fällen aus zuerst gutartigen Gewebewucherungen, den Polypen. Eine Darmspiegelung bietet den großen Vorteil, dass Polypen in einem Schritt nicht nur entdeckt, sondern auch gleich entfernt werden können. Wichtig ist, dass eine Koloskopie von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt wird, der regelmäßig eine große Anzahl von Vorsorgeuntersuchungen aufweisen kann. Denn die Erfahrung des Faharztes spielt bei der Erkennung von potentiell gefährlichen Veränderungen eine sehr wichtige Rolle.

Kann man Darmkrebs durch eine gesunde Lebensweise vorbeugen?
Bei der Entstehung von Darmkrebs spielen in rund 30 Prozent der Fälle erbliche Anlagen eine Rolle, die man nicht beeinflussen kann. Hier gilt, wenn es einer Familie eine Häufung von Darmpolypen oder Darmkrebs gibt, sollten sich alle Familienmitglieder einem engen Vorsorgeraster unterziehen. Fachleute sind sich darin einig, dass eine westliche Lebensweise mit viel rotem Fleisch, Zucker und Kohlenhydraten sowie Übergewicht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erhöhen kann. Umgekehrt kann eine gesunde Lebensführung mit ausreichend Bewegung, viel Gemüse und Ballaststoffen dazu beitragen, das Darmkrebsrisiko zu verringern. Allerdings heißt das leider nicht, dass jeder, der sich ausreichend bewegt und gesund ernährt, damit eine Garantie hat, nie an Krebs zu erkranken.

Bei welchen Symptomen sollte man einen Arzt aufsuchen?
Für den Betroffenen ist es nicht leicht, Darmkrebs frühzeitig zu erkennen. Der Krebs entsteht häufig, ohne Beschwerden auszulösen und kann deshalb über Jahre hinweg unerkannt bleiben. Warnsignale des Körpers können zum Beispiel Blut im Stuhl, chronische Müdigkeit oder Abgeschlagenheit sowie starker Gewichtsverlust sein. In diesen Fällen sollten Betroffene möglichst rasch einen Termin bei einem Facharzt vereinbaren.

>> Artikel Offenbach Post vom 12.3.2010 als pdf
 
 
 

Wollen Kooperation ausbauen
Komfortable und ortsnahe Patientenbetreuung: Emma-Klinik und Darmzentrum Frankfurt Nordwest

Seligenstadt (mho) - "Spitzenmedizin für Patienten direkt in der Region" bietet die neue Kooperation zwischen der Seligenstädter Emma-Klinik und dem Darmzentrum Frankfurt Nordwest nach Angaben von Dr. Robert Porcher, Ärztlicher Direktor der Emma-Klinik. Durch die Zusammenarbeit sollen Beratung, Indikationsstellung und chirurgische Therapie von Patienten mit komplexen viszeralchirurgischen Erkrankungen intensiviert, wobei eine komfortable und ortsnahe Patientenbetreuung in Seligenstadt und Umgebung sichergestellt werden. Der Bereich Viszeralchirurgie umfasst die operative Behandlung der Bauch-Organe, das heißt, des gesamten Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Auch die operative Behandlung der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse und von Brüchen gehört zur Viszeralchirurgie.
Die ersten Sprechstundentermine werden an den Freitagen 5. und 26. Februar jeweils ab 9 Uhr angeboten. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
"Wir freuen uns sehr, dass Professor Thomas Kraus im Zuge des Projektes ab sofort auch an der Emma-Klinik tätig ist", betonte Dr. Robert Porcher bei der Vorstellung der Kooperation. Dr. Thomas Kraus ist Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal Invasive Chirurgie und Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt. Er leitet das Darmzentrum Frankfurt Nordwest und ist in zahlreichen nationalen und internationalen Fachvereinigungen der Chirurgie engagiert.
Im Zuge des Kooperationsprojektes bietet Dr. Kraus zunächst ein bis zwei Mal pro Monat privatärztliche Sprechstunden an der Seligenstädter Emma-Klinik für Beratung, Indikation, Zweitmeinung oder Eingriffsplanung an. Das Behandlungsspektrum umfasst bösartige und gutartige Erkrankungen von Speiseröhre, Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Leber und Galle sowie die Therapie von Nabel-, Narben- und Zwerchfellbrüchen und das Gebiet der Adipositas Chirurgie. "Patienten profitieren dabei auch von der Kooperation mit dem Darmzentrum Frankfurt Nordwest, das auf die Behandlung von Darmerkrankungen spezialisiert ist und dessen Behandlungsqualität durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert wurde", so Dr. Kraus.
Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen kann das neue Sprechstundenangebot im Moment nur für Privatpatienten und Selbstzahler angeboten werden. "Unser Ziel ist es aber, die Kooperation zukünftig noch weiter auszubauen und dann auch ein erweitertes Leistungsspekturm anbieten zu können", so Dr. Porcher weiter.
Das Darmzentrum Frankfurt Nordwest ist ein Kooperationsnetzwerk von überregional anerkannten medizinischen Fachexperten in Klinik und Praxis für die Behandlung von Darmerkrankungen am Krankenhaus Nordwest. Spezialisierte Chirurgen, Internisten, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen und Anästhesisten in der Klinik arbeiten mit einer Vielzahl von internen und externen ärztlichen Kooperationspartnern eng und abgestimmt zusammen. Das interdisziplinäre Zentrum wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Damit bestätigt die Fachgesellschaft die Behandlungsqualität dieser hochspezialisierten Einrichtung.

>>Artikel Offenbach Post vom 4.2.2010 als pdf
 
 
 

Ärztliche Kunst wird zum Kunstwerk

>>Die deutsche Ärztezeitung berichtete jetzt über die intra-operative Fotodokumentation in der Chirurgie des Krankenhauses Nordwest.